Kunigundenruh:

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Kunigundenruh

Hauptbereich

Ortsteil Kunigundenruh

Kunigundenruh, gelegen im Hauptsmoorwald, auf halbem Weg zwischen dem Litzendorfer Ortsteil Pödeldorf und der Stadt Bamberg, besteht aus einem Ausflugslokal mit Biergarten und einem Schützenhaus mit Schießsportanlage. In unmittelbarer Nähe befinden sich zwei Gedenksteine, die Kunigundenmartern.

Der Name "Kunigundenruh" geht auf eine Legende zurück. Kaiserin Kunigunde (ca. 980-1033) soll von hier aus ihren Trauring in Richtung des Bamberger Domes geworfen haben. Der Ring soll eine Glocke ("Kunigundenglocke") getroffen und beschädigt haben, selbst aber unversehrt geblieben sein. Der Ort, an dem das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunde gerastet hatte, wird seitdem "Kunigunden-Ruhe" genannt.

1884 wurde an der Stelle des kaiserlichen Ruheplatzes ein Forsthaus gebaut und vom zuständigen Förster bewirtschaftet. Zwischenzeitlich wurde das Forsthaus eine bekannte Ausflugsgaststätte.

Das Schießsportzentrum Kunigundenruh ist Sitz des bekannten Bamberger Vereins "Vorm. privil. Schützengesellschaft 1306 Bamberg e.V.".

Auf einem Wander-Rastplatz, 200m vom Schützenhaus entfernt, stehen die beiden Kunigundenmartern aus dem 17. Jahrhundert (1601 und 1676) und der Kunigundenruhstein samt Infotafel.