Tiefenellern:

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Tiefenellern

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Ortsteil Tiefenellern

In uralten Urkunden taucht im Jahre 1137 ein Ort namens Elern auf. Es könnte sich auch um Burgellern handeln. Tiefen- und Hohenellern werden erstmals 1308 erwähnt. In diesem Jahr tritt Friedrich von Truhedingen die beiden Orte zusammen mit anderen Besitztümern an das Bistum Bamberg ab.

Tiefenellern am Fuß der Fränkischen Alb

Während Pödeldorf, Naisa und Litzendorf durch den Zuzug städtischer Bevölkerung heute fast schon zusammengewachsen sind und von städtischen Merkmalen geprägt werden, haben Lohndorf und Tiefenellern noch ihren dörflichen Charakter bewahrt.

Tiefenellern ist heute ein Dorf, das sich in seiner inneren und äußeren Struktur kaum von denen auf der Hochfläche unterscheidet. Lediglich die im Wald und hinter Hecken versteckten Wochenendhäuser weisen auf städtischen Einfluss hin. Im Ort wirtschaften noch 20 Nebenerwerbsbauern und 6 Vollerwerbslandwirte. Die Wirtschaftsgebäude geben dem Dorf ein landwirtschaftliches Gepräge. Besonders während der Erntezeiten weist das emsige Treiben der Bewohner darauf hin, dass die meisten Familien noch direkt oder indirekt (über Verwandte) mit der Landwirtschaft verbunden sind.

Das kleine Dorf mit ca. 230 Einwohnern wird vom Gensberg, Stockenberg und dem Hofholz umschlossen. Von hier aus führt die 1920/21 gebaute Serpenti­nenstraße hinauf auf die bis zu 200 m höher gelegene Albhochfläche. Etwa parallel dazu verläuft die alte, steil ansteigende Landstraße, die heute als landwirtschaftlicher Flurweg noch teilweise befahren wird.

Da sich die Feldgemarkung von Tiefenellern zum Teil auch über die Albhochfläche erstreckt (Hohenellern) kann man sich vorstellen, wie schwer es die Bauern ehedem hatten, vor dem Bau der neuen Straße mit ihren Zuggespannen zu ihren Feldern zu gelangen. In der ersten Kurve der Serpentinenstraße (an einem Steinkreuz) zweigt ein Fußweg ab, der entlang des Ellerbaches durch ein romantisches Tal ("Ellerner Schlucht") auf die Hochfläche führt. Zu der Zeit, als die Dorfbewohner noch nicht motorisiert waren, spielte diese Fußwegverbindung zwischen Berg und Tal eine wichtige Rolle. In Tiefenellern nämlich befand sich eine Poststelle, die auch die Bewohner der "Bergdörfer" bediente. Außerdem war hier der Ausgangspunkt der Kraftpostlinie Tiefenellern-Bamberg.

(Quelle: Buch von Prof. Dr. Philipp Hümmer und Peter Hönig: "Tiefenellern in alter und neuer Zeit")

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