Aktuelles: Gemeinde Litzendorf

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Glasfaserausbau - Förderzusage für weitere Ortsteile! Baubeginn ab Sommer 2027 geplant!

Artikel vom 13.02.2026

Ergänzend zum bereits laufenden Glasfaserausbau der Telekom in den Ortsteilen Litzendorf, Naisa und Pödeldorf treibt die Gemeinde Litzendorf den Ausbau der digitalen Infrastruktur nun auch in den übrigen Gemeindeteilen voran. Da eine zeitnahe Erschließung dieser Ortsteile durch die Telekom nicht vorgesehen war, hat sich die Gemeinde aktiv um Fördermittel bemüht, um auch dort eine leistungsfähige Internetversorgung sicherzustellen.

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung bewilligt hierfür Fördermittel in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro. Der Ausbau gigabitfähiger Glasfaserleitungen betrifft die Ortsteile Schammelsdorf, Lohndorf, Tiefenellern und Melkendorf. Ergänzend beteiligt sich der Freistaat Bayern über die Bayerische Kofinanzierungsrichtlinie mit mindestens weiteren 236.000 Euro. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 5,2 Millionen Euro.

Interkommunale Kooperation als Schlüssel zum Erfolg

Nachdem Förderanträge in den Jahren 2023 und 2024 ohne Erfolg geblieben waren, brachte die interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Frensdorf, Lisberg und Priesendorf den entscheidenden Fortschritt. Durch das gemeinsame Vorgehen wurde im bundesweiten Bewertungsverfahren eine höhere Einstufung erreicht, wodurch die Förderzusage ermöglicht wurde.

Umsetzung ab 2027 geplant

Der Glasfaserausbau ist derzeit für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen. Ziel ist es, alle Haushalte und Betriebe in den betreffenden Ortsteilen mit einer zukunftssicheren und gigabitfähigen Glasfaseranbindung zu versorgen. Die Verlegung der Leitungen erfolgt dabei vollständig im Tiefbau.

Finanzierung und weiteres Vorgehen

Der Eigenanteil der Gemeinde Litzendorf liegt bei rund 2,2 Millionen Euro. Diese Investition soll langfristig über Pachteinnahmen aus dem Betrieb des Glasfasernetzes refinanziert werden. Vor Beginn der Planungs- und Bauarbeiten wird ein Ausschreibungsverfahren durchgeführt, um ein geeignetes Telekommunikationsunternehmen für den Betrieb der Netzinfrastruktur zu gewinnen.